Gig:

Das Konzert an sich wird in Fachkreisen gern als Gig bezeichnet.

Erstens klingt es eine nicht unwesentliche Spur cooler als alle anderen handelsüblichen Bezeichnungen und zweitens sind im Zusammenhang mit diesem Fachbegriff durchaus poetische Kreationen möglich. Man denke beispielsweise an das völlig unterschätzte Stilmittel der Alliteration, wie in der häufig gebrauchten Wendung: „Geiler Gig gestern, ey!“

Nun muss man allerdings beachten, dass es gewisse Abwandlungen in der Intention gibt. Grundsätzlich – und damit handelt es sich um den neutralen Ansatz – geht man davon aus, dass bei einem Konzert vorher ein ?Soundcheck durchgeführt wird, so dass hinterher der geneigte Zuhöhrer einen hoffentlich angenehmen Gesamtsound im Gehörgang hat.

Sind bei einem Konzert allerdings überdurchschnittlich wenig Gäste im Saal, so steht die Bezeichnung Gig zwar auch für das absolvierte Konzert, hat dabei aber nicht die oben angeführte neutrale Bedeutung, sondern ist eher die Bezeichnung für eine Gelungene integrative Gesamtprobe (vorausgesetzt der Gitarrist hat nicht wieder völlige Grütze gespielt…)